MTB-Touren in Neuseeland

Am anderen Ende der Welt gibt es wunderbare Landschaften für Mountainbiketouren.
Schade nur, daß man nicht jedes Wochenende hinkommt ;-). Hier ein paar Eindrücke, Fotos und Beschreibungen.

Der MTB-Tourenführer der Kennett-brothers "Classic New Zealand Mountain Bike Rides" ist sein Geld Wert, handlich, gut gemacht und enthält 400 Tourenbeschreibungen. Einziger Kritikpunkt - die Schwierigkeitseinstufung. Nachdem im auf dem Wharfdale-Track deutlich an die Grenze meiner technischen Fertigkeiten gekommen war, hatte ich schon Sorge, ob ich mich überhaupt an den Queen Charlotte Track machen soll. Dieser ist ebenso mit 3+ eingestuft, war im Vergleich dazu aber geradezu harmlos.

Sehr angenehm empfand ich die Hilfsbereitschaft der Kiwi-Mountainbiker, es war grundsätzlich kein Problem gute Tourentips zu bekommen.



[  Southern Lakes: Matukituki - zur Mt.Aspiring-Hütte   ]

[  Canterbury: the Wharfdale Track   ]

[  Malborough Sounds: Queen Charlotte Track   ]

Matukituki - zur Mt.Aspiring-Hütte

Für den Matukituki Track hatte ich eine Empfehlung bekommen. Landschaftlich ist das Matukituki-Valley sehr reizvoll. Diese Tour war eher konditionell anspruchsvoll, zuerst 30km Waschbrettschotter, dann noch 10..12km Single-Track zur Hütte - und alles wieder zurück.
Tourenbeschreibung S.1
Tourenbeschreibung S.2
Wharfedale Track

Auch für den Wharfedale Track hatte ich eine Empfehlung bekommen. Meine technischen Fertigkeiten sind sicher nicht super gut, aber hier gings auch recht krass zur Sache. Teilweise war nicht mal Lenkerbreite zwischen den Büschen, schlammige Wurzelpassagen und ständig überraschend auftauchende, den Weg zerschneidende Rinnsale waren teilweise recht anspruchsvoll. Ich habe doch das eine oder andere mal schieben müssen, einen Endo inklusive. Zum Fotografieren kam ich irgendwie nur an den entspannten Stellen.
Tourenbeschreibung S.1
Tourenbeschreibung S.2
Queen Charlotte Track

Der Queen Charlotte Track ist der längste Single-Track Neuseelands und landschaftlich nur schwer zu überbieten.
Der Track ist technisch anspruchsvoll genug um reizvoll zu sein, läßt aber genug Aufmerksamkeit für die herrlichen Ausblicke übrig. Konditionell gehts ganz gut zur Sache. Ich hatte die Empfehlung bekommen mir zwei Tage Zeit zu lassen. Nachdem ich gegen 13:30 am anvisierten Tagesziel angekommen war wollte ich die Tour doch noch am selben Tag beenden. Das brachte an den doch recht harten Steigungen im zweiten Teil ziemlich weiche Beine mit sich, ging aber schlußendlich doch. Wenn's naß wird ist der lehmige Boden vermutlich sehr schwer zu fahren.
Tourenbeschreibung

Ullrich Meyer © 2003 - 2015